Umsatz

Im Geschäftsjahr 2009 konnten wir den Konzernumsatz währungsbereinigt um 13 % und zu Ist-Kursen um 15 % auf 14.164 Mio € steigern (2008: 12.336 Mio €).

Die Grafik zeigt die Einflüsse auf das Umsatzwachstum des Fresenius-Konzerns. Das organische Wachstum erreichte sehr gute 8 %, Akquisitionen trugen 5 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 2 %. Informationen hierzu finden Sie auch hier.

Während wesentliche Effekte aus der Veränderung des Sortimentsmix nicht vorlagen, haben sich Preiseinflüsse im Bereich der Dialysedienstleistungen positiv ausgewirkt. Für die Zukunft sind wesentliche Veränderungen dieser beiden Größen nicht absehbar.

Das Umsatzwachstum nach Regionen stellt sich wie folgt dar:

Europa und Nordamerika mit 42 % bzw. 43 % vom Gesamtumsatz sind die beiden stärksten Umsatzregionen des Konzerns, gefolgt von der Region Asien-Pazifik mit 8 % so wie Lateinamerika und Afrika mit 5 % bzw. 2 %. In Deutschland erzielten wir 22 % unseres Konzernumsatzes.

Umsatz nach Regionen


in Mio € 2009 2008 Veränderung Organisches
Wachstum
Währungs-
umrechnungs-
effekte
Akquisitionen /
Desin-
vestitionen
Anteil am
Konzernumsatz
Europa 6.045 5.549 9 % 7 % - 2 % 4 % 42 %
Nordamerika 6.113 5.029 22 % 8 % 6 % 8 % 43 %
Asien-Pazifik 1.088 935 16 % 9 % 3 % 4 % 8 %
Lateinamerika 641 582 10 % 12 % - 4 % 2 % 5 %
Afrika 277 241 15 % 13 % 1 % 1 % 2 %
Gesamt 14.164 12.336 15 % 8 % 2 % 5 % 100 %

in Mio € 2009 2008 Veränderung Organisches
Wachstum
Währungs-
umrechnungs-
effekte
Akquisitionen /
Desin-
vestitionen
Anteil am
Konzernumsatz
Europa 6.045 5.549 9 % 7 % - 2 % 4 % 42 %
Nordamerika 6.113 5.029 22 % 8 % 6 % 8 % 43 %
Asien-Pazifik 1.088 935 16 % 9 % 3 % 4 % 8 %
Lateinamerika 641 582 10 % 12 % - 4 % 2 % 5 %
Afrika 277 241 15 % 13 % 1 % 1 % 2 %
Gesamt 14.164 12.336 15 % 8 % 2 % 5 % 100 %

In Europa stieg der Umsatz währungsbereinigt um 11 % und organisch um 7 %. In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz währungsbereinigt um 16 %, im Wesentlichen aufgrund der ganzjährigen Einbeziehung von APP Pharmaceuticals. Ausgezeichnete organische Wachstumsraten wurden wiederum in den Regionen Asien-Pazifik mit 9 % und in Lateinamerika mit 12 % erzielt.

Umsatz nach Unternehmensbereichen


in Mio € 2009 2008 Veränderung Organisches
Wachstum
Währungs-
umrechnungs-
effekte
Akquisitionen /
Desin-
vestitionen
Anteil am
Konzernumsatz
Fresenius Medical Care 8.064 7.213 12 % 8 % 3 % 1 % 57 %
Fresenius Kabi 3.086 2.495 24 % 8 % - 2 % 18 % 22 %
Fresenius Helios 2.416 2.123 14 % 7 % 0 % 7 % 17 %
Fresenius Vamed 618 524 18 % 15 % 0 % 3 % 4 %

in Mio € 2009 2008 Veränderung Organisches
Wachstum
Währungs-
umrechnungs-
effekte
Akquisitionen /
Desin-
vestitionen
Anteil am
Konzernumsatz
Fresenius Medical Care 8.064 7.213 12 % 8 % 3 % 1 % 57 %
Fresenius Kabi 3.086 2.495 24 % 8 % - 2 % 18 % 22 %
Fresenius Helios 2.416 2.123 14 % 7 % 0 % 7 % 17 %
Fresenius Vamed 618 524 18 % 15 % 0 % 3 % 4 %

Die Umsätze in unseren Unternehmensbereichen entwickelten sich wie folgt:
  • Fresenius Medical Care erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 8.064 Mio € (2008: 7.213 Mio €). Dies entspricht einem Zuwachs von 12 %. Das organische Wachstum betrug ausgezeichnete 8 %, Akquisitionen wirkten sich mit 1 % aus. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss in Höhe von 3 %. Deutliche Steigerungen erzielte Fresenius Medical Care auf währungsbereinigter Basis sowohl bei Dialysedienstleistungen mit 10 % als auch bei Dialyseprodukten mit 6 %. Der Anstieg bei Dialysedienstleistungen ist hauptsächlich zurückzuführen auf das organische Wachstum der Zahl behandelter Patienten und höhere Erlöse je Behandlung.
  • Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 24 % auf 3.086 Mio € (2008: 2.495 Mio €). Das Unternehmen erreichte ein ausgezeichnetes organisches Wachstum von 8 %. Nettoakquisitionen hatten einen Einfluss von 18 %, darunter die Erwerbe von APP Pharmaceuticals und Fresenius Kabi Oncology (vormals Dabur Pharma). Währungsumrechnungseffekte beeinflussten die Umsatzentwicklung mit -2 %. Sie ergaben sich vor allem aus der Abschwächung der Währungen in Großbritannien, Polen und Mexiko gegenüber dem Euro, während sich insbesondere die Stärkung des chinesischen Yuan positiv auswirkte.
  • Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 14 % auf 2.416 Mio € (2008: 2.123 Mio €). Das organische Wachstum betrug hervorragende 7 %. Grund für diese Entwicklung sind vor allem die erhöhten Patientenfallzahlen im Vergleich zum Jahr 2008. Nettoakquisitionen trugen 7 % zum Umsatzwachstum bei. Dies ist auf die Akquisition von insgesamt fünf Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen zurückzuführen.
  • Fresenius Vamed erzielte einen starken Umsatzanstieg von 18 % auf 618 Mio € (2008: 524 Mio €). Das organische Wachstum betrug 15 %. Die von Fresenius Helios übernommenen Kliniken in Tschechien trugen 3 % zum Umsatzwachstum bei. Im Projektgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 25 % auf 420 Mio € (2008: 336 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft verbesserte sich der Umsatz um 5 % auf 198 Mio € (2008: 188 Mio €).

Auftragseingang und Auftragsbestand im Projektgeschäft der Fresenius Vamed erreichten neue Bestwerte: Der Auftragseingang erhöhte sich um 27 % auf 539 Mio € (2008: 425 Mio €). Den Auftragsbestand konnte Fresenius Vamed um 19 % auf 679 Mio € steigern (31. Dezember 2008: 571 Mio €). Dies sichert Fresenius Vamed eine stabile Auslastung des Geschäfts im laufenden Geschäftsjahr. Fresenius Vamed ist der einzige Unternehmensbereich innerhalb des Fresenius- Konzerns, dessen Geschäft wesentlich vom Auftragseingang und Auftragsbestand bestimmt wird. Trotz der schwierigen gesamt wirtschaftlichen Entwicklung in den Jahren 2008 und 2009 konnte Fresenius Vamed bei Auftragseingang und Auftragsbestand getragen durch den weiteren starken Bedarf nach Gesundheitsversorgung und Krankenhausinfrastruktur eine nachhaltige Entwicklung erreichen, wie die untenstehende Übersicht zeigt.

Auftragseingang und Auftragsbestand


in Mio € 2009 2008 2007 2006 2005
Auftragseingang 539 425 395 337 257
Auftragsbestand (31.12.) 679 571 510 387 313

in Mio € 2009 2008 2007 2006 2005
Auftragseingang 539 425 395 337 257
Auftragsbestand (31.12.) 679 571 510 387 313

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