Entwicklung weiterer, wesentlicher Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Das Bruttoergebnis vom Konzernumsatz stieg auf 4.636 Mio € und übertraf damit um 18 % den Vorjahreswert von 3.928 Mio € (währungsbereinigt: 17 %). Die Bruttoergebnis-Marge konnten wir auf 32,7 % (2008: 31,8 %) steigern. Die Umsatzkosten nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 13 % auf 9.528 Mio € zu (2008: 8.408 Mio €; inklusive Sondereinflüsse in Höhe von 35 Mio € für die Aufwertung des Vorratsvermögens aus der APP-Akquisition). Der Anteil der Umsatzkosten am Konzernumsatz sank von 68,2 % im Jahr 2008 auf 67,3 %. Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten umfassen hauptsächlich Personalkosten, Vertriebs kosten und Abschreibungen. Sie erhöhten sich im Berichtsjahr um 19 % auf 2.342 Mio € (2008: 1.972 Mio €; inklusive Sondereinflüsse in Höhe von 57 Mio € aus dem Währungsgewinn von konzerninternen US-Dollar-Darlehen). Ihr Anteil am Konzernumsatz betrug 16,5 % (2008: 16,0 %). Die Abschreibungen beliefen sich auf 562 Mio € (2008: 476 Mio € ohne Sondereinflüsse; 783 Mio € inklusive Sondereinflüsse für Abschreibungen auf erworbene Entwicklungsaktivitäten in Höhe von

272 Mio € sowie für die Aufwertung des Vorratsvermögens in Höhe von 35 Mio €). Die Abschreibungsquote lag im Jahr 2009 bei 4,0 % (2008: 3,9 % vor Sondereinflüssen aus der APP-Akquisition).

Die nebenstehende Grafik verdeutlicht die Ergebnisstruktur im Geschäftsjahr 2009.

Das Zinsergebnis des Konzerns betrug -580 Mio € und lag damit um 149 Mio € über dem Vorjahreswert von -431 Mio €. Dabei hatten niedrigere durchschnittliche Zinssätze auf Verbindlichkeiten der Fresenius Medical Care einen positiven Einfluss. Deutlich gegenläufig wirkten die höheren ganzjährigen Finanzverbindlichkeiten vor allem aufgrund der Akquisition von APP Pharmaceuticals.

Das sonstige Finanzergebnis in Höhe von -31 Mio € enthält die Marktwertveränderungen aus dem Rückzahlungswert der Pflichtumtauschanleihe (MEB) in Höhe von -37 Mio € und des Besserungsscheins (CVR) in Höhe von 6 Mio €. Diese Einflüsse sind nicht liquiditätswirksam.

Die bereinigte Konzern-Steuerquote (ohne die Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen von MEB und CVR) betrug 31,4 % (2008: 33,4 %, bereinigt um die Sondereinflüsse aus der APP-Akquisition). Der Rückgang ist vor allem auf die Neubewertung einer Steuerforderung im Unternehmensbereich Fresenius Medical Care im 2. Quartal 2009 zurückzuführen.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn stieg hauptsächlich aufgrund der guten Ergebnisentwicklung bei der Fresenius Medical Care auf 497 Mio € nach 413 Mio € im Geschäftsjahr 2008. Davon entfielen 93 % auf Anteile anderer Gesellschafter an der Fresenius Medical Care.

Die Renditekennzahlen im Verhältnis zum Umsatz zeigt folgende Tabelle:

in % 2009 2008
1 2009 Umsatzrendite bereinigt um Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) und des Besserungsscheins (CVR).
2 2008 bereinigt um Sondereinflüsse aus der APP-Akquisition.
EBITDA-Marge 18,5 17,9
EBIT-Marge 14,5 14,0
Umsatzrendite (vor Steuern und Gewinnanteilen Dritter), bereinigt 10,4 10,5

in % 2009 2008
1 2009 Umsatzrendite bereinigt um Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) und des Besserungsscheins (CVR).
2 2008 bereinigt um Sondereinflüsse aus der APP-Akquisition.
EBITDA-Marge 18,5 17,9
EBIT-Marge 14,5 14,0
Umsatzrendite (vor Steuern und Gewinnanteilen Dritter), bereinigt 10,4 10,5

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