Fresenius Medical Care

Im Jahr 2009 profitierte Fresenius Medical Care von den gesunkenen Energie- und Rohstoffpreisen.

Außerhalb von Nordamerika, im Segment International, haben wir mit ausgewählten Lieferanten Verträge über hohe Einkaufsvolumina verlängert und langfristige Liefergarantien vereinbart. So haben wir im Einkauf in Europa im Jahr 2009 von erfolgreichen Preisabschlüssen profitiert. Angesichts der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage kam dem Risikomanagement in unseren Beschaffungsprozessen erhöhte Bedeutung zu. In Europa führten wir ein neues System ein zur Früherkennung finanzieller Risiken bei unseren wichtigsten Lieferanten.

Dank eines effizienten Lieferantenmanagements sind wir in der Lage, geeignete Zulieferer sorgfältig auszuwählen sowie langfristige Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Im Segment International kategorisiert und bewertet Fresenius Medical Care die Leistung neuer und bestehender Zulieferer auf der Grundlage strenger Qualitätskriterien. Diese umfassen auch die Einhaltung von arbeitsrechtlichen Vorschriften und von Umweltstandards.

Durch Audits wird die Einhaltung dieser Kriterien überprüft. Die daraus entstehenden Bewertungen dienen als wesentliche Planungs- und Entscheidungsgrundlage für das Beschaffungsmanagement. Im Berichtsjahr haben wir die Qualitätskriterien der Lieferantenbewertung erweitert und vereinheitlicht.

Ferner wurde die Initiative SCALE eingeführt. Ziel dieses mehrjährigen Projekts ist es, die Organisation und die Abläufe in der Beschaffungslogistik noch genauer an der Bedarfsplanung von Produktion und Vertrieb auszurichten. In einem ersten Schritt wurde ein neues, standardisiertes IT-System für die Produktionsplanung und Lagerhaltung eingeführt. Die erhöhte Planungsgenauigkeit und Transparenz sorgen für eine optimierte Lagerhaltung insbesondere bei der Markteinführung neuer Produkte, beim Auslaufen von älteren Produktgenerationen oder bei neu gewonnenen Kundenaufträgen.

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