Fresenius Vamed

Das Gesundheitswesen muss in Zukunft noch stärker dem Prinzip der Nachhaltigkeit gerecht werden. Gerade im Klinikbereich gilt es, dies zu berücksichtigen. VAMED integriert die jeweiligen nationalen Umweltvorgaben bereits in die Planung von Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen als aktiven Beitrag für den Umweltschutz.

So sieht VAMED bei der schlüsselfertigen Errichtung eines Krankenhauses und eines modernen Krebsbehandlungszentrums in Gabun vor, dass anfallende Abwässer aus dem Krankenhaus in der eigenen Abwasserbehandlungsanlage gereinigt werden. Klinischer Abfall wird mittels einer eigenen Hochtemperatur-Müllverbrennungsanlage nach europäischem Standard verbrannt.

VAMED ist seit vielen Jahren für die technische Betriebsführung des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien – Universitätskliniken (AKH) verantwortlich, einer der größten Betriebe Österreichs mit mehr als 10.000 Beschäftigten. VAMED hat zusammen mit dem AKH verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um Energie zu sparen, insbesondere in den Bereichen Klimatisierung und Wärmerückgewinnung. Im Jahr 2009 konnte der durch das AKH verursachte Schadstoffausstoß um rund 12 % gegenüber 1998 gesenkt werden, d. h. von rund 134.000 t CO2 auf rund 118.000 t CO2. Das internationale Ziel des Kyoto-Protokolls von 5,2 % konnte somit deutlich übertroffen werden. VAMED stellt den CO2-Ausstoß des Krankenhauses über das CO2-Äquivalent dar; dies ist eine einheitliche Bemessungsgrundlage, die Treibhausgase in die entsprechende Menge CO2 umrechnet. Das CO2-Äquivalent dient dazu, neben CO2 auch weitere Treibhausgase bei der Erfüllung der Kyoto-Ziele zu berücksichtigen. Dadurch können Unternehmen die Wirksamkeit von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen darstellen. Das AKH hat sich zusammen mit VAMED zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2012 den Schadstoffausstoß um das Dreifache der im Kyoto-Protokoll verlangten Menge zu verringern.

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