Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2009 haben wir vornehmlich durch die gute Ergebnisentwicklung und ein konsequentes Management des Nettoumlaufvermögens einen hohen operativen Cashflow von 1.553 Mio € erreicht. Die Cashflow-Rate beträgt 11,0 %. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2010 eine Cashflow-Rate in der Größenordnung einer hohen einstelligen Prozentrate vom Umsatz werden erzielen können.

Als eine zentrale finanzwirtschaftliche Zielgröße für den Fresenius Konzern verwenden wir die Kennzahl Netto-Finanzverbindlichkeiten / EBITDA. Am 31. Dezember 2008 stieg dieser Wert aufgrund der Finanzierung der Akquisition von APP Pharmaceuticals auf 3,6 und konnte im Jahr 2009 auf 3,0 deutlich verbessert werden. Im Jahr 2010 wollen wir einen Wert von < 3,0 erzielen. Dies soll primär durch Ergebnissteigerungen bzw. eine weiterhin positive Cashflow-Entwicklung erreicht werden.

Insgesamt verfügen wir über einen angemessenen Finanzierungsspielraum mit freien Kreditlinien aus syndizierten oder bilateral mit Banken vereinbarten Krediten. Das Commercial- Paper-Programm der Fresenius SE in Höhe von 250 Mio € war nicht genutzt. Informationen hierzu finden Sie auch hier.

Im Jahr 2010 besteht nur ein begrenzter Refinanzierungsbedarf, der aus dem Cashflow und, falls erforderlich, aus bestehenden Kreditfazilitäten abgedeckt werden kann. Vom Refinanzierungsbedarf des Jahres 2011 in Höhe von rund 2 Mrd € entfallen rund 1,8 Mrd € auf Fresenius Medical Care aus der Kreditvereinbarung 2006. Es ist vorgesehen, diesen Bedarf über eine Erneuerung der Kreditvereinbarung und gegebenenfalls über verschiedene Kapitalmarkttransaktionen abzudecken.

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